TEQ Capital: Mehr als 110 Millionen Euro verwaltetes Vermögen | Professionelle Anleger investieren | Veeva Systems als Portfolio-Story
von TEQ Capital, Stand 16.9.2026
TEQ Capital liegt wieder bei mehr als 110 Millionen Euro verwaltetem Vermögen.
Dahinter stehen alle drei Kernstrategien – und insbesondere auch die jüngste des Hauses: der im Januar 2026 aufgelegte TEQ – General Artificial Intelligence UCITS ETF (ISIN: LU3098954871).
Der ETF bildet den proprietären, regelbasierten TEQ – General Artificial Intelligence Index (ISIN: DE000A4AKGT6) ab, der bereits am 17. Dezember 2024 aufgelegt wurde. Eine interessante Alternative zu den inzwischen ziemlich dicht besetzten Technologie- und KI-Schauplätzen: Das Portfolio umfasst bis zu 100 Unternehmen entlang der General-AI-Wertschöpfungskette. Die Gewichtung erfolgt nach Marktkapitalisierung, allerdings mit klaren Ober- und Untergrenzen von 3,0 % bzw. 0,3 %. So lassen sich Klumpenrisiken gegenüber vielen klassischen KI- und Tech-ETFs systematisch begrenzen.
Im Maschinenraum hat sich in den letzten beiden Jahren einiges getan: TEQ Capital ließ eine ganze Reihe namhafter Wettbewerber und Indizes hinter sich.
„Vor zwei Jahren haben wir unsere aktiv gemanagten Strategien neu ausgerichtet. Inzwischen zeigt sich, dass die damaligen Veränderungen Früchte tragen“, sagt Mike Judith, seit 2024 CSO und Partner bei TEQ Capital. Judith weiter: „Der TEQ – Disruptive Technologies (Global All Cap, ISIN: DE000DNA10X3) und der TEQ – Small & Mid Cap Technologies (Global Small & Mid Cap, ISIN: DE000DNA10M6) erfüllen ihre Rolle als komplementäre Portfoliobausteine: Technologie-Investments jenseits der ausgetretenen Pfade.“
Das sehen zunehmend auch professionelle Investoren so. Inzwischen entfällt mehr als ein Drittel des von TEQ Capital verwalteten Vermögens auf diese Anlegergruppe. Laut Judith schätzen die Profis aus dem Kreise der unabhängigen Vermögensverwalter, Banken und Family Offices zunehmend den alternativen Zugang zu Technologieaktien – und insbesondere die Markt- und Fondsentwicklung der vergangenen beiden Jahre. TEQ Capital ließ eine ganze Reihe namhafter Wettbewerber und Indizes hinter sich.
Doch zur Wahrheit des aktiven Managements gehört auch: Nicht jede Investmentthese geht auf.
Umso schöner ist es, wenn eine These nicht nur aufgeht, sondern deutlich schneller als erwartet. Ein schönes Beispiel dafür ist Veeva Systems.
Veeva gehört zu den führenden Anbietern von Cloud-Software für die Life-Sciences-Industrie. Mit seinen Plattformen Vault und CRM digitalisiert das Unternehmen regulatorisch kritische Prozesse von Pharma- und Biotech-Unternehmen – von der klinischen Entwicklung über Qualität und Zulassung bis zum Vertrieb. Rund 1.000 Kunden, darunter nahezu alle großen Pharmakonzerne, setzen auf Veeva.
Marcel Vogler, Fondsberater, Co-Gründer und Geschäftsführer von TEQ Capital, erläutert: „Das Entscheidende für uns: Hier gewinnt nicht die Software mit den meisten Features. In einer hochregulierten Branche zählen Validierung, Compliance und Vertrauen. Und genau das macht Veeva interessant.“
Vogler und sein Team bauten die Position im Mai in den beiden Fonds TEQ – Disruptive Technologies und TEQ – Small & Mid Cap Technologies auf – zu einem durchschnittlichen Kurs von rund 168 US-Dollar und damit nahe dem 52-Wochen-Tief. Laut Vogler basierte die Investmentthese auf drei Säulen:
Erstens: Die pauschale Abwertung des SaaS-Sektors im Zuge der „SaaS-Apokalypse“ traf auch Unternehmen, deren Geschäftsmodelle strukturell intakt waren. Veeva gehörte nach Ansicht von TEQ Capital eindeutig dazu.
Zweitens: Die Migration von der Salesforce-Plattform auf das eigene Vault CRM belastete die Wahrnehmung zusätzlich. Dass einzelne Großkunden dabei zu Salesforce wechselten, wurde vom Markt als Churn interpretiert – hatte aus Sicht von TEQ Capital aber wenig mit der Qualität des eigentlichen Geschäfts zu tun.
Drittens: Gerade die regulatorische Komplexität macht Veeva vergleichsweise resilient gegenüber dem Trend zum „Vibe Coding“. Validierte Systeme für die Pharmaindustrie lassen sich eben nicht mal eben intern nachbauen.
Und dann kam die positive Überraschung:
Diese These ging auf – und zwar schneller, als TEQ Capital erwartet hatte.
Die Zahlen zum zweiten Quartal lagen über den Erwartungen: Der Umsatz stieg um 18 % auf 928 Mio. US-Dollar, das Non-GAAP-EPS von 2,35 US-Dollar übertraf den Konsens um rund 6 % – der vierte deutliche Ergebnis-Beat in Folge. Die operative Marge lag bei 44,8 %. Die Jahresprognose wurde erneut angehoben.
Die Aktie reagierte prompt: kurzfristig rund +20 %, am Ende eines der stärksten Handelstage der Unternehmensgeschichte +15,2 %. Inzwischen notiert die Aktie gut 60 % über dem Einstiegskurs von TEQ Capital.
Noch wichtiger als die Zahlen ist für das Team von TEQ Capital allerdings, was dahintersteckt.
Veeva meldete das beste CRM-Quartal der Unternehmensgeschichte. Mit Biogen und Regeneron entschieden sich zwei weitere Top-20-Pharmakonzerne für Vault CRM. Damit haben sich bereits 12 der Top 20 dafür entschieden; mehr als 180 Kunden sind live.
Gleichzeitig kämpft Salesforce nach übereinstimmenden Aussagen mit Verzögerungen bei der Umsetzung und hat bislang keinen Großkunden produktiv. Laut Fondsberater Vogler könnte das ab 2027/28 neue Win-back-Chancen für Veeva eröffnen – bevor der Support für das alte Veeva CRM Ende 2029 ausläuft.
Der vermeintliche Churn-Headwind könnte sich damit zunehmend in Rückenwind verwandeln.
Und damit nicht genug: Veeva will mit „Agentic Labor“ auch die nächste Wachstumsstufe erschließen – für Klinik, Regulatorik und Pharmakovigilanz. Erste Early Adopter sind bereits an Bord, erste Go-lives sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Falcon MLR etwa soll nach Einschätzung des Managements mittelfristig mehr als 70 % der manuellen Arbeit im Medical-Legal-Review ersetzen.
Das Spannende daran: Veeva verbindet Anwendungen, Daten und AI-Agenten aus einer Hand. Damit entsteht zusätzliches Umsatzpotenzial jenseits des klassischen nutzerbasierten SaaS-Modells – ohne das bestehende Geschäftsmodell zu kannibalisieren.
Genau solche Situationen sucht TEQ Capital. Technologie-Unternehmen, die vom Markt entweder übersehen und zumindest deutlich kritischer gesehen werden, deren operative Realität aber eine andere Geschichte erzählt.
DISCLAIMER: Dies ist weder eine Anlageberatung, noch eine Fonds- oder Einzeltitelempfehlung! Historische Wertentwicklungen sind keine Garantie und kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Bitte informieren Sie sich vor einer Geldanlage über die Risiken und beachten Sie die Offenlegungen von TEQ Capital.








