Sehr geehrte Damen und Herren,
Die globalen Indizes im Überblick
Das Jahr startete mit historischen Rekordmarken. Der DAX knackte neue Meilensteine jenseits der 24.500-Punkte-Marke, während der europäische Leitindex EuroStoxx 50 und der Londoner FTSE 100 psychologisch wichtige Höchststände feierten. Doch die anfängliche Party wurde schnell im Frühjahr ausgebremst. Insbesondere im ersten Quartal sorgte eine dramatische Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten für erhebliche Nervosität.Die zeitweise faktische Schließung der Straße von Hormus und die daraus resultierenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur trieben den Ölpreis der Sorte Brent kurzfristig über 110 US-Dollar pro Barrel. Dies schürte globale Inflationsängste und zwang die Zentralbanken zu maximaler Vorsicht. Erst im Mai und Juni setzte die erhoffte Entspannung ein. Der DAX stabilisierte sich zur Jahresmitte im Bereich von 25.000 Punkten, während die US-Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 einmal mehr neue Allzeithochs ins Visier nahmen.
Gigantische Kapitalströme: Das Wettrüsten der Tech-Riesen
Der KI-Boom: Warum die Schaufelhersteller triumphieren
An der Börse bewahrheitet sich in diesen Monaten eine alte Weisheit aus dem kalifornischen Goldrausch des 19. Jahrhunderts: Reich wurden damals selten die Goldgräber selbst, sondern diejenigen, die ihnen die Schaufeln, Hacken und Jeans verkauften. Auf die heutige Tech-Welt übertragen bedeutet das: Während Softwareentwickler und Plattformbetreiber noch nach den profitabelsten Geschäftsmodellen für KI-Anwendungen suchen, verdienen die Zulieferer – die „Schaufelhersteller“ – bereits jetzt fantastische Summen.Unternehmen aus der Halbleiterindustrie, Produzenten von hochpräzisen Lithographiesystemen wie ASML, Spezialisten für Server-Kühlung und Anbieter von Netzwerkinfrastruktur verzeichneten fabelhafte Quartalszahlen, die die ohnehin hohen Analystenschätzungen reihenweise pulverisierten. Angeführt von Hardware-Giganten wie Nvidia, deren Grafikprozessoren das unentbehrliche Fundament für das Training großer Sprachmodelle bilden, verzeichneten die Zulieferer einen beispiellosen Kursaufschwung. Da über 90 Prozent der Rechenzentren weltweit auf diese Hardware angewiesen sind, fließt fast jeder investierte KI-Dollar direkt in die Kassen dieser Zulieferbetriebe. Analysten betonen, dass trotz ambitionierter Bewertungen dank des realen Gewinnwachstums dieser Hardware-Spezialisten derzeit nicht von einer klassischen „Blase“ gesprochen werden kann.
Fazit und Ausblick auf das zweite Halbjahr
Das erste Halbjahr hat bewiesen, dass die Aktienmärkte eine erstaunliche Resilienz besitzen. Weder geopolitische Krisenherde noch restriktive Notenbanken konnten den übergeordneten Aufwärtstrend nachhaltig brechen. Das Fundament der Märkte ist intakt.Mit unserem Investment in ertragsstarke europäische (RB LuxTopic Aktien Europa) beziehungsweise internationale (RB LuxTopic Flex) Unternehmen und einem aktiven Risikomanagement, das darauf abzielt, sehr starke Rückschläge abzudämpfen, sind wir in den letzten Jahren ausgezeichnet unterwegs und fühlen uns weiterhin exzellent positioniert.
Herzlichst Ihr
Robert Beer
| Serviceteam +49 (0) 9602 / 93986-0 service@robertbeer.com |
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Matthias Herold +49 (0) 9602 / 93986-21 matthias.herold@robertbeer.com |
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Stefan Suttner +49 (0) 9602 /93986-24 stefan.suttner@robertbeer.com |
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Josef Bösl +49 (0) 9602 / 93986-25 josef.boesl@robertbeer.com |
| Index/Fonds | Wertentwicklung 01.01.2019 – 30.06.2026 absolut | p.a. |
| RB LuxTopic – Aktien Europa A | + 167,5% | 14,0 % p.a. |
| RB LuxTopic – Aktien Europa B | + 194,3% | 15,5 % p.a. |
| FWW® Sektordurchschnitt Aktienfonds Large Cap Euroland | + 129,1% | 11,7 % p.a. |
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| RB LuxTopic – Flex A | + 236,9% | 17,6 % p.a. |
| RB LuxTopic – Flex B | + 250,6% | 18,2 % p.a. |
| FWW® Sektordurchschnitt Mischfonds dynamisch Welt | + 77,9% | 8,0 % p.a. |
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Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.













